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Alte Hausratversicherung: Was vor einem Wechsel wichtig ist

Ihre Wohngebäude- oder Hausratversicherung stammt noch aus der Zeit vor 1990? Was Sie vor dem Abschluss eines neuen Vertrags beachten sollten.
Blick in einen vollgelaufenen Keller
In Regionen mit häufigen Überschwemmungen ist eine Hausratversicherung ein wichtiger Schutz. © Nicolas Armer/dpa/dpa-tmn

Versicherungsverträge aus Vorwendezeiten: Sie gibt es laut der Verbraucherzentrale Sachsen immer noch. Das zeigten Nachfragen von Eigenheimbesitzern, die ihre Wohngebäude- oder Hausratversicherung nach 1990 zu einem bundesdeutschen Anbieter mitgenommen hätten. Versicherer würden nun jedoch vermehrt an die betroffenen Verbraucher herantreten und neue Tarife und somit Neuverträge vorschlagen, so die Verbraucherschützer.

Vor einem Wechsel sollte man allerdings zunächst einen Blick ins Kleingedruckte der eigenen Versicherungsunterlagen werfen - und vor allem die folgenden Fragen im Blick haben: Was genau ist bisher versichert? Bis zu welchen Summen leistet die Versicherung, insbesondere wenn es um Elementarschäden wie Überschwemmung, Rückstau oder Erdrutschrisiken geht - und ist dies überhaupt versichert?

Neuere Versicherungstarife hätten den Verbraucherschützern zufolge meist den Vorteil, dass sie auch zeitgemäße Risiken versicherten. Das könne etwa die Absicherung der Ladestation für Elektroautos sein oder Schäden, die durch Internetnutzung entstünden. Auch Hotelübernachtungskosten, die durch Unbewohnbarkeit einer Wohnung entstehen, seien zumeist mit abgedeckt. Wohngebäudeversicherungen aus der Zeit vor 1990 hingegen bezahlten oft nur den entstandenen Sachschaden.

Selbstbeteiligung vergleichen

Vorsicht sei jedoch geboten, wenn man in einer Region zu Hause ist, in der es bereits Elementarschäden wie Überschwemmung, Erdbeben oder ähnliches gegeben hat, warnt Jasmin Trautloft, Leiterin der Verbraucherzentrale in Plauen. Hier sollten Verbraucher prüfen, ob eine im Altvertrag noch abgedeckte Gefahr nach den Naturkatastrophen der letzten Jahre in einem Neuvertrag noch mitversichert ist.

Außerdem sollte man vor einem Wechsel folgendes vergleichen: die Höhe der Versicherungssumme, Leistungsgrenzen und eventuelle Selbstbeteiligungen. «Wir raten daher dazu, Verträge, insbesondere wenn es um Vertragswechsel geht, nie sofort zu unterschreiben, sondern diese sorgfältig zu lesen oder von unabhängigen Experten prüfen zu lassen», so Trautloft.

© dpa
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