Medizin-Bewerber dürfen nach Panne doch studieren

Erst zugesagt, dann wieder abgesagt: 282 Bewerber mussten in den letzten Wochen um ihren Studienplatz in Frankfurt bangen. Nun haben Universität, Vergabestelle und Politik eine Lösung gefunden.
Der Goethe-Universität ist bei der Übermittlung von Nachrückerplätze an die Stiftung für Hochschulzulassung ein Fehler unterlaufen. 282 Zusagen wurden daher widerrufen. Die betroffenen Bewerber können nun trotzdem ins Studium starten. © Frank Rumpenhorst/dpa

Gute Nachricht für die Betroffenen des Zulassungsfehlers für Humanmedizin an der Goethe-Universität: Sie erhalten nun doch ein Angebot für einen Studienplatz, wie die Hochschule berichtete. Die Betroffenen würden nun von der Stiftung für Hochschulzulassung, die bundesweit die Plätze vergibt, individuell per Bescheid informiert.

Durch einen Übermittlungsfehler hatte die Universität der Stiftung zu viele freie Plätze gemeldet. Dadurch bekamen 251 Bewerber für Medizin und 31 Bewerber für Zahnmedizin zunächst eine Zusage, die aber einen Tag später wieder zurückgenommen wurde.

Für die Bewerber für Zahnmedizin war bereits Anfang September eine Lösung gefunden worden, damit diese doch in Frankfurt studieren können. Die Goethe-Universität will dafür Studierende «stark oberhalb der Kapazitäten» aufnehmen.

In der Humanmedizin konnte die Goethe-Universität keine Lösung aus eigener Kraft finden, da die Vergabe bundesweit läuft. Nach einem Beschluss der Kultusministerkonferenz setze die Stiftung das Nachrückverfahren zunächst aus, Hochschulen in ganz Deutschland meldeten noch unbesetzte Plätze. Diese würden nun an die Betroffenen verteilt, wie die Hochschule erklärte - gemäß dem Angebot, das ihnen ohne den Überbuchungsfehler vorgelegen hätte.

Die Goethe-Universität stellt nach eigenen Angaben «bis zu 60 Studienplätze» bereit, der Rest bekommt Angebote in anderen Städten. Universitätspräsident Prof. Enrico Schleiff zeigte sich «erleichtert und froh». Man habe «enorme Anstrengungen unternommen, ein solches Verfahren rechtssicher und fair aufzubauen und umzusetzen».

© dpa
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