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Sollte ich besser morgens oder abends Sport machen?

Morgenmensch oder Morgenmuffel: Wir alle ticken in Sachen Biorhythmus unterschiedlich. Was das für die Sportplanung bedeutet.
Hauptsache, man ist sportlich aktiv
Welche Tageszeit für Sport am besten ist, hängt auch vom Körpergefühl ab. © Christin Klose/dpa-tmn

Der Arbeitskollege erzählt, dass er schon um 6.00 Uhr im Wald laufen war - und Sie denken bloß: «Das könnte ich nie!» Vielleicht gehören Sie aber auch zu denjenigen, für die es unvorstellbar ist, sich am Abend noch für eine Sportsession aufzuraffen.

Jeder Mensch hat seinen eigenen Biorhythmus. Sinnvoll ist es, den zu berücksichtigen, wenn man seine Sporteinheiten in den Tag einplant, rät Sven Seidenstücker. Er ist Referent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement.

Signale des Körpers ernstnehmen

Die Frage, ob Sport ganz generell am Morgen oder am Abend sinnvoller sei, spiele wohl nur für die Trainierenden eine Rolle, die dabei besonders effizient sein wollen, so der Fitness- und Personaltrainer.

Alle anderen bauen die Laufrunde oder das Workout in den Tag ein, wie es sich am besten organisieren lässt - und wie es dem Körper guttut. Wofür man immer wieder in ihn hineinspüren sollte.

Wer nach der morgendlichen Laufrunde oder dem Workout so platt ist, dass er oder sie wieder ins Bett fallen möchte, sollte die Intensität also herunterschrauben. Oder überlegen, ob eine andere Tageszeit dem Körper mehr entgegenkommt. Viele Menschen haben am Abend mehr Ausdauer und Muskelkraft.

Kardiotraining vor dem Frühstück besonders effektiv

Und was gilt nun für diejenigen, die das Maximum aus dem Training herausholen wollen? Für sie kann es sinnvoll sein, Ausdauersport wie Laufen schon vor dem Frühstück einzuplanen. «Dafür spricht eine etwas erhöhte Fettverbrennung im Vergleich zum Kardiotraining nach dem Frühstück», so Seidenstücker.

Beim Krafttraining gilt: Wer Frühaufsteher ist, kann die Einheit gut in den Vormittag legen. «Denn Hormone, die für den Muskelaufbaueffekt wichtig sind, finden sich dann bereits in erhöhter Konzentration im Blut», beschreibt der Fachmann.

Wer eher spät aufsteht oder zwischendurch ein Nickerchen einlegt, für den verlagere sich dieser hormonell günstige Effekt in die Nachmittagsstunden. Das Hantel-Workout plant man also besser dann oder in den frühen Abendstunden ein.

Zu viel Stress sollte man sich mit dem Timing aber nicht machen. «Für den gesundheitlichen Nutzen ist vorrangig entscheidend, dass Sie trainiert haben», stellt Seidenstücker klar.

Kein Sport direkt vor dem Schlafengehen

Zu einer Tageszeit ist Sport hingegen wenig sinnvoll: kurz vor dem Schlafengehen. Powern wir uns dann aus, drosselt das die Ausschüttung des Hormons Melatonin, was das Einschlafen schwerer machen kann.

Seidenstückers Rat: Das Training sollte anderthalb bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen enden.

© dpa
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