Warum Sie mit dem Rauchen aufhören sollten

Wer raucht, schadet nicht nur seiner Gesundheit. Denn: Jede angezündete Zigarette verbrennt auch Geld. Drei Argumente, warum sich das Aufhören jetzt lohnt.
Ciao, Zigarette! Vom Rauchen loszukommen ist alles andere als einfach. Wenn man weiß, wofür man es tut, ist die Motivation stärker. © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Wer bisher täglich eine Schachtel mit rund 20 Zigaretten geraucht hat, und jetzt damit aufhört, kann innerhalb eines Jahres 2330 Euro sparen. Das zeigt eine Berechnung mit dem Ergebnisrechner, den der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung online zur Verfügung stellt.

Bei der Rechnung kostet eine der 7282 Zigaretten im Schnitt 32 Cent. Rauchen verbrennt also viel Geld - ein Argument, von der Zigarette loszukommen. Und dabei ist noch nicht einmal eingerechnet, dass Rauchen auf Kosten der eigenen Gesundheit geht.

Risiko für Krankheiten sinkt

Denn: Der Rauch einer Zigarette enthält viele Schadstoffe, die der Körper schnell über die Lunge aufnimmt. Rauchen schädigt nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrum nahezu jedes Organ.

Dadurch gehört Rauchen zu dem wichtigsten vermeidbaren Risikofaktor für Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Atemwegserkrankungen. Gewöhnt man sich das Rauchen ab, senkt man auch das Risiko für diese Erkrankungen.

Auch die Fitness verbessert sich. Denn: Nach einem Rauchstopp regeneriert sich der Körper. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verbessert sich die Lungenfunktion nach etwa zwei Wochen bis drei Monaten. Auch der Kreislauf stabilisiert sich nach einigen Wochen.

Kostenlose Hilfe beim Ausstieg

Nun ist es mit der Sucht und den Gewohnheiten so eine Sache: Das Aufhören fällt vielen Menschen schwer. Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe raucht etwa jeder vierte Erwachsene in Deutschland. Doch es gibt kostenlose und unabhängige Hilfsangebote, die Raucherinnen und Raucher beim Ausstieg unterstützen - noch ein Argument für den Rauchstopp.

Infos dazu findet man etwa auf dem Portal rauchfrei-info.de von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Zudem fördern die Krankenkassen einige Angebote zur Rauchentwöhnung.

Beim Aufhören unterstützen kann zum Beispiel eine Kurzberatung in der medizinischen und psychosozialen Gesundheitsversorgung, informiert die Deutsche Krebshilfe. Aber auch verhaltenstherapeutische Einzel- und Gruppeninterventionen oder medikamentöse Therapien können hilfreich sein.

© dpa
Weitere News
Top News
Sport news
Tennis-Legende: Federers emotionale Abschiedsgala: Ein Meer aus Tränen
Musik news
Berlin: Tausende feiern nach Corona-Pause beim Lollapalooza
People news
Potsdam: Hasso Plattner eröffnet neues Minsk-Kunsthaus
Tv & kino
Einschaltquoten: Nations-League-Spiel entscheidet Quoten-Rennen für sich
Internet news & surftipps
Energie: IT-Systeme des Bundes weiterhin nicht umweltfreundlich
Handy ratgeber & tests
Featured: watchOS 9: Diese Neuerungen bringt das Apple-Watch-Update mit
Mode & beauty
Klare Kante: Mailänder Fashion Week: Etros Neuer überzeugt beim Debüt
Auto news
Knappe Lkw : Transportbranche beklagt lange Lieferzeiten
Empfehlungen der Redaktion
Gesundheit
E-Zigarette vs. Tabakzigarette - wo liegen die Vorteile?
Gesundheit
Studie: Alkoholkonsum bei Jugendlichen auf Tiefststand
Gesundheit
Gesundheit: Wie schädlich sind E-Zigaretten wirklich?
Gesundheit
Trinken, essen, schonen: Blutspende im Sommer gut vorbereiten
Panorama
Gesundheit: Raucherquote in Deutschland in Pandemie deutlich gestiegen
Gesundheit
Studie: Glücksspiel: Vor allem Männer sind suchtanfällig
Gesundheit
Sonnenstich und Co.: So erkennen Sie Hitzenotfälle
Gesundheit
Waschen allein reicht nicht: Händetrocknen bietet Schutz vor Schmierinfektionen