Drei Tipps, um gut durch Sommertage zu kommen

Die Sandalen sind aus dem Schuhschrank gekramt, der Badeanzug liegt bereit: Die ersten Sommertage sind da. Doch die Wärme ist für den Körper auch eine Belastung. So tun Sie ihm nun Gutes.
Mensch trinkt auf sommerlicher Grasfläche Wasser
Ausreichend trinken - das ist an Sommertagen besonders wichtig. Eiskaltes Wasser sollte es aber besser nicht sein, denn das kann zu Magenkrämpfen führen. © Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Nicht mehr weit bis 30 Grad: Vielerorts zeigt sich in diesen Tagen der Sommer. Und schon jetzt ächzen viele unter der Wärme. Denn der Körper ist damit beschäftigt, gut mit den hohen Temperaturen umzugehen. So können wir ihm dabei helfen:

1. Genug trinken

Je mehr wir schwitzen, desto mehr Flüssigkeit verlieren wir. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) rät daher auf ihrem Portal «Klima Mensch Gesundheit»: etwa zwei bis drei Liter trinken. Die beste Wahl sind Wasser, (gekühlte) Tees ohne Zuckerzusatz und Saftschorlen.

Eine Strategie, um dieses Vorhaben auch umzusetzen: Jede Stunde ein Glas leeren - und zwar auch dann, wenn sich kein Durst meldet. Denn der setzt erst ein, wenn der Körper bereits zu viel Flüssigkeit verloren hat.

Wer an Sommertagen Sport macht, sollte übrigens noch mehr trinken. Laut BZgA kann kann man beim Training an heißen Tagen bis zu 2,5 Liter Flüssigkeit pro Stunde verlieren - abhängig von der jeweiligen Sportart.

2. Den Körper kühl halten

Dabei kann schon das Outfit den entscheidenden Unterschied machen. Die BZgA empfiehlt Kleidung aus Viskose, dünner Baumwolle, Leinen oder Seide mit lockeren Schnitten. So kann die Luft zirkulieren und die Haut abkühlen.

Wer schon mal in einem schwarzen Shirt in der prallen Sonne gesessen hat, weiß: Auch die Farbe zählt. An Sommertagen sind daher helle Kleidungsstücke die beste Wahl. Denn sie reflektieren das Sonnenlicht, während dunkle Farben seine Wärme aufnehmen und uns damit noch mehr schwitzen lassen.

Weitere Wege, um dem Körper etwas Abkühlung zu schenken: kühle, feuchte Umschläge für Arme, Beine, Stirn oder Nacken. Oder die Handgelenke unter kühles, fließendes Wasser halten.

Und wer noch eine leere Sprühflasche zu Hause hat, füllt sie mit Wasser und hat somit ein selbstgemachtes Wasserspray, mit dem sich etwa Gesicht, Arme und Dekolleté benetzen lassen.

3. Medikamente checken lassen

Wer bestimmte Medikamente nimmt, sollte jetzt zu Beginn des Sommers noch mal das Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin suchen, rät die BZgA. Denn bei hohen Temperaturen kann sich ihre Wirkung verändern - es kann zu Nebenwirkungen kommen.

Bei einigen Präparaten kann es daher sinnvoll sein, die Medikamentendosis im Sommer anzupassen. Das sollte man aber nicht auf eigene Faust anpacken, sondern nur in Rücksprache mit dem Arzt oder der Ärztin. Eigenmächtiges Absetzen lässt man auch besser.

Betroffen sind laut BZgA Mittel, die den Blutdruck senken, etwa Betarezeptorenblocker und Diuretika. Aber auch Beruhigungsmittel wie Benzodiazepine oder bestimmte Antidepressiva können an heißen Tagen ihre Wirkung verändern. Wer das vorher mit dem Profi durchspricht, ist auf der sicheren Seite, wenn die Hitzewellen kommen.

© dpa
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