Drei Tipps: So werden selbst gemachte Pommes richtig gut

Heiß, bitte - und auf gar keinen Fall pappig: Die Ansprüche an Pommes sind hoch. Da kann man doch nur scheitern, wenn man das Messer selbst an die Kartoffel anlegt. Oder?
Schön salzig und herrlich knusprig: Damit selbst gemachte Pommes nicht matschig werden, sollte man die rohen Kartoffelstifte gründlich ausspülen und gut abtrocknen. © Christin Klose/dpa-tmn

Im Freibad oder am See schmecken Pommes am allerbesten, keine Frage. Doch die frittierten Kartoffelstifte kann man auch zu Hause zubereiten.

Sie befürchten, dass am Ende matschige Fritten auf Ihrem Teller liegen? Das muss nicht passieren. Das Kartoffel-Marketing der deutschen Kartoffelproduzenten gibt Tipps, wie hausgemachte Pommes gelingen.

Tipp 1: Die passende Kartoffelsorte wählen

Wer seine Pommes besonders kross liebt, wählt demnach eine festkochende Sorte wie zum Beispiel Annabelle, Belana oder Glorietta.

Mag man seine Fritten außen gern knusprig, innen aber noch etwas weich, nutzt man besser eine vorwiegend festkochende Kartoffel. Dazu zählen die Sorten Gala, Madeira oder Milva.

Dicke belgische Pommes funktionieren mit mehligkochenden Sorten am besten, so der Rat der Kartoffelproduzenten. Die Sorten Adretta, Gunda oder Lilly sind dafür eine gute Wahl.

Tipp 2: Der Kartoffel Stärke und Feuchtigkeit entziehen

Knusprig statt matschig: Damit die Konsistenz am Ende stimmt, spült man die Kartoffelstifte am besten gründlich unter fließendem Wasser ab. Und zwar laut den Kartoffelproduzenten so lange, bis das Wasser wieder klar ist. Das zeigt, dass keine Stärke mehr austritt - die Pommes gewinnen an Crunch.

Aber Vorsicht: Danach ist gründliches Abtrocknen wichtig, zum Beispiel mit Küchenpapier. Anderenfalls bekommt man beim Frittieren die Quittung - es spritzt.

Bevor die Pommes dann final in die Fritteuse oder auch in den Ofen wandern, sollte man sie mit etwas Reismehl bestäuben. Denn das zieht den letzten Rest Feuchtigkeit aus der Kartoffel.

Tipp 3: Die passende Zubereitungsart finden

Die klassische Zubereitungsart in der Fritteuse ist am fettreichsten - das ist klar. Aber immerhin: Laut den Kartoffelproduzenten bleibt trotz des Ausbackens im Fett das Vitamin C der Knollen erhalten - zumindest wenn man unter 190 Grad bleibt.

Kalorienärmer ist die Zubereitung in der Heißluftfritteuse oder im Ofen. Dabei reichen etwa zwei Esslöffel Öl aus.

Gut zu wissen: Pommes, die im Ofen zubereitet werden, würzt man vor dem Backen. Wandern die Fritten allerdings in die Fritteuse, macht man diesen Handgriff erst zum Schluss, damit die Gewürze nicht im Fett verloren gehen.

© dpa
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