So essen Kinder trotz Mäkelphase gut

Die Kinder sollen Vitamine und Nährstoffe bekommen - und viel Gemüse und Obst essen. Mit diesen spielerischen Tricks essen die Kleinen mit Appetit.
Wenn der Nachwuchs keine Lust auf Karotten, Paprika und Co. hat, kann ein bisschen Kreativität helfen. Gemüsegesichter lassen sich ebenso leicht aufs Brot bringen wie bunte Muster aus Gemüse auf den Teller. © Silvia Marks/dpa-tmn

«Nein, meine Suppe ess' ich nicht»: Manche Eltern fühlen sich am Esstisch vielleicht an die Geschichte vom Suppenkaspar aus dem Struwwelpeter erinnert. Auch wenn es eher um Brokkoli oder Möhren geht, auf die der Nachwuchs partout keine Lust hat.

Was tun, wenn kleine Kinder mäkelig bei Obst, Gemüse und Co. sind?

Vor allem erstmal ruhig bleiben. «Es ist völlig normal, dass Kinder manche Gerichte nicht essen wollen. Vor allem kleine Kinder lehnen Lebensmittel ab, die sie noch nicht kennen», so die Stiftung Gesundheitswissen. Sie rät, dranzubleiben. Manche Kinder müssten Lebensmittel häufiger probieren oder beobachten, dass auch die Eltern sie essen.

Gemüsegesichter bauen

Währenddessen kann man es mit einigen Tricks probieren. Etwa, indem Möhre, Gurke und Co. spielerisch angerichtet werden. Aus Rohkost können beispielsweise Gesichter auf dem Brot entstehen. Gemüse lässt sich auf dem Teller zu bunten Mustern zusammenbauen.

Und auch neue Namen können Rosenkohl und Spinat auf einmal attraktiver für den Nachwuchs erscheinen lassen. Die Ideen der Stiftung: «Kleine Bäumchen statt Brokkoli, Schneemannnase statt Möhren.»

Portionsgrößen für Kinder sind kleiner

Ein weiterer Tipp: Ungeliebte Lebensmittel pürieren. In Saft oder Smoothie versteckt, sieht Obst oder Gemüse immerhin ganz anders aus als in der ursprünglichen Form. Und wird ein wenig versteckt vielleicht auch lieber gegessen oder getrunken.

Wenn das Kind zu wenig zu essen scheint, kann das übrigens am irreführenden Vergleich mit den deutlich größeren Erwachsenenportionen liegen. Als Faustregel gilt hier laut der Stiftung: Eine Kinderportion Fleisch entspricht Größe einer Kinderhand. Bei Gemüse, Hülsenfrüchten oder Beilagen wie Kartoffeln und Nudeln dürfen es ruhig zwei Kinderhände voll sein.

© dpa
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