Zweitzustellungs-Seite: Pakete aus Packstationen befreien

Manche finden Packstationen praktisch, andere mögen sie gar nicht. Ran ans Paket kommt man auf unterschiedliche Weise. Manchmal kann das zu vertrackten Situationen führen.
Pakete aus Packstationen befreien
Ist ein Paket ungewollt in einer Packstation gelandet, kann man online eine Zweitzustellung nach Hause anstoßen. © Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Es gibt DHL-Packstationen, die kein Touchdisplay und keinen Barcode-Scanner mehr haben. Sie lassen sich ausschließlich mit der «Post&DHL»-App öffnen. Doch was tun diejenigen, die die Anwendung nicht nutzen oder nicht nutzen wollen, wenn ein Paket in so eine Packstation geliefert wird, weil man nicht daheim war?

Dann ist es hilfreich, die Zweitzustellungs-Seite von DHL zu kennen. Mit Hilfe der Benachrichtigungskarte, des Abholcodes darauf, den eigenen Adressangaben und einigen weiteren Infos lässt sich dort eine erneute Zustellung des Pakets in der Packstation nach Hause auslösen.

Geduld ist gefragt

Etwas Geduld muss man bei der Prozedur aufbringen. Denn der zweite Zustellversuch ist frühestens zwei Werktage nach Auftragserteilung möglich, erklärt DHL.

Gleiches gilt für Pakete, die in eine Filiale geliefert worden sind. Denn auch in diesem Fall ist das Anstoßen einer Zweitzustellung nach Hause auf der Seite möglich. Das kann praktisch sein, wenn die Filiale zu weit entfernt liegt oder die Öffnungszeiten zum Abholen ungünstig sind.

Achtung: Eine erneute Zustellung ist nur für «echte» Pakete möglich: DHL Paket National und internationale Paketsendungen.

Klappt nicht mit allen Sendungen

«Für Briefe, Warenpost, DHL Päckchen, Sendungen mit Nachnahme, Nachentgelten oder Zollbeträgen sowie Privatkundenpakete, die als Rücksendung aus dem Ausland an den Absender zurück gehen, kann keine zweite Zustellung beauftragt werden», erklärt DHL.

Landet so eine Sendung in einer Packstation ohne Display und Scanner, bleibt allen, die die App nicht nutzen oder nicht nutzen wollen, nur die Kontaktaufnahme zum Kundenservice.

Der Verein Digitalcourage, der sich für Datenschutz und Informationsfreiheit einsetzt, kritisiert DHL wegen des faktischen App-Zwangs bei bestimmten Packstationen und wegen Nutzer-Trackings innerhalb der Anwendung.

© dpa
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