Handys bei Hitze raus aus Hüllen und Hosentaschen

Hitze kann nicht nur auf die Kapazität des Handy-Akkus gehen. Im schlimmsten Fall zerstört sie Komponenten wie das Display. Doch wie schützt man Handys und Mobilgeräte bei Bruthitze?
Hitzestau und Feuchtigkeit: Bei großer Hitze fühlen sich Smartphones in Hosentaschen gar nicht wohl. © Caroline Seidel-Dißmannel/dpa/dpa-tmn

Mobilgeräte wie Smartphones, Tablets oder E-Reader müssen vor großer Hitze geschützt werden, um Schäden an Akkus, Displays und anderen Bauteilen zu vermeiden. Das bedeutet nicht nur, die Geräte keiner direkten Sonneneinstrahlung auszusetzen.

Man sollte auch etwaige Hüllen entfernen und vor allem Handys nicht in die Hosentasche stecken, rät die Verbraucherzentrale Thüringen. In beiden Fällen drohe ein Aufheizen und ein Hitzestau. Die Geräte seien besser in Handtasche oder Rucksack aufgehoben.

Auch Schweiß sei eine Gefahr, wenn ein Geräte körpernah getragen wird und nicht ausdrücklich vor dem Eindringen von Wasser geschützt ist. Denn dann könne unter Umständen Feuchtigkeit in das Gerät eindringen und es beschädigen.

Bloß nicht in den Kühlschrank legen

Deshalb sei es auch überhaupt keine gute Idee, Smartphone und Co zum Abkühlen in den Kühlschrank zu legen, warnen die Verbraucherschützer. Dabei könne sich gefährliches Kondenswasser im Gerät bilden.

Überhitzte Geräte, die sich selbst abgeschaltet haben, sollte man erst einmal einige Zeit liegen lassen und nicht sofort wieder versuchen, diese einzuschalten.

Doch wie genau wirkt sich Hitze auf Displays oder Akkus aus? Sie kann den kleinen Flüssigkristallen oder Leuchtdioden im Bildschirm schaden, so dass das Display nur noch fehlerhaft darstellt oder gar nichts mehr anzeigt, erklärt das Telekommunikationsportal «Teltarif.de». Und Akkus verlieren in der Sommersonne schneller ihre Ladung. Zudem warnten Hersteller davor, Akkus bei Temperaturen über 40 Grad zu laden.

Fensterbank und Armaturenbrett als gefährliche Orte

Nicht nur im Freien, sondern auch in Räumen sollte man darauf achten, dass Mobilgeräte im Schatten liegen. Gerade hinter Fensterglas, etwa auf der Fensterbank, werden die Sonnenstrahlen extrem gebündelt.

Besonders hoch sei das Überhitzungsrisiko auch, wenn die Geräte auf dem Armaturenbrett im Auto liegen bleiben, erklärt «Teltarif.de». Dort kletterten die Temperaturen nicht selten auf 60 oder sogar 70 Grad Celsius.

© dpa
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