Test: Das leisten hochpreisige TV-Soundbars

Dreht man den Flachbild-TV auf, kommt meist nicht «genug» herüber. Man spürt nichts im Bauch, kein Kino-Feeling. Lohnt es sich, für Soundbars Geld in die Hand zu nehmen? Vielleicht sogar viel Geld?

Kaum Bass und Dialoge, die in lauten Effekten untergehen: Bei Flachbildfernsehern ist es mit der Klangqualität oft nicht weit her. Und selbst Soundbars und Soundplates erfüllen die Erwartungen an eine Klangverbesserung, wie sie etwa die Stiftung Warentest an die Kandidaten eines aktuellen Vergleichs von 14 hochpreisigen Geräten (475 bis 1700 Euro) stellt, längst nicht immer («test»-Ausgabe 8/22).

Guter Ton bedeutet für die Warentester in diesem Kontext nicht nur eine gute Musik- und Sprachwiedergabe. Auch Filmeffekte und komprimierte Streams per Bluetooth müssen überzeugend umgesetzt sein.

Klang ist nicht alles

Das erreichten im Test nur acht Soundbars (Riegelform zum Hinlegen oder für die Wandmontage) und Soundplates (Kastenform, um den Fernseher darauf zu stellen). Die Gesamtnote «Gut» erreichten nur sieben Geräte, denn neben dem Klang flossen auch Handhabung und Stromverbrauch in die Wertung ein.

Testsieger bei den einteiligen Geräten wurde die 995 Euro teure Soundplate «nuPro AS-3500» vom Hersteller Nubert (Gesamtnote 1,9), gefolgt von der 700 Euro teuren Soundplate «nuBoxx AS-425 max» (Gesamtnote 2,0) aus gleichem Hause, die auch der günstigste «gute» Einteiler im Test war. «Bester Klang und hoher Schalldruck mit wenig Strom» lautet das Fazit zu den Nubert-Soundplates.

Soundbars mit Bassbox

Bei den Zweiteilern, gemeint sind Soundbars mit separater Bassbox, schaffte es die 950 Euro teure «DSP11RA» von LG ganz an die Spitze (Gesamtnote 2,0). Und auch das günstigste gute (Gesamtnote 2,1) zweiteilige Gerät kommt von den Koreanern: LGs «DSP8YA» ist schon für 475 Euro zu haben.

Rein vom Klang her betrachtet, schnitten Samsungs Zweiteiler «HW-Q950A» (Klang 1,6) für 1050 Euro und «HW-Q900A» (Klang 1,7) am besten ab. Sie erreichten wegen ihres hohen Stromverbrauchs aber nur die Gesamtnoten 2,6 beziehungsweise 2,1.

© dpa
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