Smartphone-Akku braucht mindestens 10 Grad Wärme

06.12.2021 Smartphones sind Sensibelchen, wenn es ums Wetter geht. Schlägt die Temperatur nach oben oder - wie jetzt im Winter - nach unten aus, bleibt das oft nicht ohne Folgen.

Brrr: Da frieren Hand und Handy. Mit Headset und Sprachbefehlen kann das Smartphone selbst zum Telefonieren in der Tasche bleiben. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Kälte ist eine harte Prüfung für Mobiltelefone und ihre teils empfindlichen Komponenten. Sorgenkind Nummer eins, wenn es knackig kalt ist: der Akku. Der ideale Temperaturbereich für Akkus liegt bei zehn Grad Celsius aufwärts, berichtet das Telekommunikationsportal «Teltarif.de».

Dann seien Leistung und Ladefähigkeit meist optimal. Geht es dagegen unter zehn Grad oder sogar unter den Gefrierpunkt, sinkt die Kapazität des Akkus und damit die Laufzeit des Smartphones rapide.

Also sollte man seinem Smartphone Wärme spenden, etwa indem man es nah am Körper trägt. Wer Headset und Sprachbefehle nutzt, muss es selbst zum Telefonieren nicht aus der Tasche holen.

Bitte warm einpacken

Ist man länger draußen, ist das Telefon gut in einer Extra-Hülle warm aufgehoben - egal, ob Neoprentasche oder Handysocke. So eine Hülle empfiehlt sich insbesondere, wenn das Smartphone fern vom Körper in einer Tasche oder in einem Rucksack steckt.

Bleibt das Mobiltelefon einigermaßen auf Temperatur, muss man auch nicht mit möglichen Displayausfällen wegen Kälte rechnen. Allerdings tritt dieses Problem immer seltener auf, weil es immer mehr Smartphones mit AMOLED- statt LCD-Display gibt.

Das hängt mit der verbauten Technik zusammen, erklären die Expertinnen. Während im Innern von IPS- und TFT-Displays spezielle Flüssigkristalle (LCD) zum Einsatz kommen, die leicht einfrieren können, stecken in AMOLED-Displays organische und gegen Kälte deutlich widerstandsfähigere Leuchtdioden.

Kalt, heiß: nass

Ein weiterer guter Grund, Elektronik warmzuhalten, sind die möglichen Folgen eines Temperaturschocks. Wenn man mit dem eiskalten Gerät - sei es das Smartphone oder eine Kamera - in einen geheizten Raum kommt, kann sich Kondenswasser bilden.

Außen ist diese Feuchtigkeit unproblematisch. Doch für die elektronischen Bauteile im Inneren von Smartphone & Co kann Kondenswasser Gift sein. Es lässt etwa die Kontakte am Akku korrodieren oder richtet noch schlimmere Schäden an. Ist das Gerät doch einmal eiskalt geworden, empfiehlt es sich, es erst einmal nicht zu nutzen und ihm etwas Zeit zum Aufwärmen zu geben.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News

Top News

People news

The Cute One: Take-That-Star Mark Owen wird 50

2. bundesliga

Deutscher Fußball-Bund: Impfpass-Skandal: DFB sperrt Trainer Anfang bis Juni

Internet news & surftipps

Urteil: EU-Gericht erklärt Milliardenstrafe gegen Intel für nichtig

Tv & kino

Filmfestival: «Moneyboys» holt Max Ophüls Preis für besten Spielfilm

Internet news & surftipps

Elektronik: USB-C: Einheitliche Ladebuchsen in Handys rücken näher

Gesundheit

Belastungsgrenze kennen: Mit Long Covid im Beruf langsam starten

Internet news & surftipps

Telekommunikation: Marktforscher: Apples iPhone Nummer eins in China

Auto news

CO2-Emissionen: Mit dem E-Auto und der THG-Quote Geld verdienen

Empfehlungen der Redaktion

Wohnen

Besseres Raumklima: Temperatur und Feuchtewert: Heiztipps zum Saisonstart

Das beste netz deutschlands

HTC Vive Flow: Schlanke Lifestyle-VR-Brille vorgestellt

Das beste netz deutschlands

Richtig aufgeladen: Lithium-Batterien: Akkus mögen es weder leer noch voll

Ratgeber

Richtig heizen: Energie sparen, Heizkosten senken, Schimmel vermeiden

Kolumne

Kolumne: Ratgeber: So schützen Sie Ihr Smartphone im Winter

Auto news

Spikes, Pogies, dicke Creme: Als Radler gut durch den Winter

Auto news

Bibber-Balanceakt?: Mit dem Motorrad und Motorroller im Winter

Gesundheit

Heiß und kalt: Abhärtung für Körper: Nicht in Temperaturkomfortzone bleiben