Sichtbarkeit bei Google erhöhen: Tipps für die eigene Website

17.12.2021 Ohne einen soliden Auftritt im Internet kommt heutzutage so gut wie niemand mehr aus. Die sozialen Medien, wie etwa Facebook oder Instagram bieten hier eine gute Basis. Wer jedoch einen professionelleren Auftritt im Netz anstrebt, muss schon mehr bieten: Privatpersonen gründen beispielsweise eigene Blogs zu bestimmten Themen, die sie privat interessieren. Unternehmen kommen ebenfalls nicht mehr ohne Website aus, da sie als eine Art Visitenkarte für sie funktioniert. Beide Ansätze wollen jedoch das Gleiche: Sie möchten im Netz gefunden und gesehen werden. Hier kommt der Suchdienst Google ins Spiel, für den der Online-Auftritt optimiert sein sollte, Stichwort „SEO“. Wir haben an dieser Stelle ein paar Tipps für eine bessere Sichtbarkeit gesammelt.

Die eigene Website sollte für Suchmaschinen optimiert sein. © unsplash.com / Myriam Jessier

Google spielt große Rolle für Websites

Dass Google heutzutage für die Sichtbarkeit von Websites im Netz höchste Relevanz hat, steht wohl außer Frage. Immerhin muss die beliebteste Suchmaschine der Welt täglich rund 5,6 Milliarden Suchanfragen verarbeiten. Pro Sekunde sind das also 65.000 Suchanfragen aus aller Welt.

Damit die eigene Website gefunden werden kann, muss sie sich nicht nur gegen 1,72 Milliarden andere durchsetzen können, sondern auch einfach besser optimiert sein. Dabei spielen eine ganze Reihe verschiedener Faktoren eine große Rolle, die man unter SEO oder Search Engine Optimization zusammenfassen kann.

Die richtigen Keywords auf der Website

Ein Aspekt, der bei SEO immer wieder auftaucht, ist die sogenannte Keyword-Optimierung. Die eigene Website, egal, ob es sich dabei um ein Unternehmen oder einen einfachen Blog handelt, sollte die richtigen Keywords bedienen.

Um die geeigneten Schlagwörter für die eigene Seite zu finden, sollten Betreiber*innen von Websites selbst einmal die Schlagwörter bei Google eingeben, mit denen sie nach ihrer eigenen Website suchen würden.

Eine Keyword-Analyse mit Hilfe verschiedener SEO-Tools kann ebenfalls dabei helfen, die Website zielgruppengerecht zu optimieren. Dabei ist es jedoch wichtig, dass die Texte trotz vieler Keywords noch immer verständlich und gut lesbar bleiben. Eine gute Balance ist hier also wichtig.

Backlinks, um Relevanz zu schaffen

Mit sogenannten Backlinks kann Google erkennen, ob die eigene Website überhaupt relevant ist. Je relevanter, desto weiter oben wird sie bei den Suchergebnissen angezeigt. Bei Backlinks verweisen andere Websites, die thematisch in den eigenen Bereich passen, auf die eigene Website.

Wird die Website mithilfe von Links auf anderen Sites zitiert, deutet das darauf hin, dass sie relevant und hilfreich ist. Entsprechend landet sie bei Google auf einer höheren Position. Wer sich aktiv um solche Backlinks kümmert, wird schnell die Sichtbarkeit seiner eigenen Seite erhöhen.

Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten: Beispielsweise können spezielle Agenturen dabei helfen, Backlinks professionell zu setzen, oder der eigene Content ist so hochwertig und hilfreich, dass er auf eine natürliche Weise häufig zitiert wird. Im Idealfall trifft natürlich beides zu.

Content schafft Vertrauen

Ohne guten Content kommt heute keine Website aus. Bei Blogs versteht es sich zwar von selbst, da sie ausschließlich aus Content bestehen. Allerdings sollten heutzutage sogar Online-Shops immer über einen kleinen Blog-Bereich verfügen, um bei Google hoch zu ranken.

Die Beiträge sollten regelmäßig gepostet werden und die eigene Zielgruppe richtig ansprechen. Der Content sollte informativ und unterhaltsam sein, damit er für die Suchmaschinen mehr Relevanz hat.

Mit Videos und Bildern werden die Beiträge so unterhaltsam und kurzweilig wie möglich gestaltet, um dafür zu sorgen, dass die User*innen so lange wie möglich auf der Website bleiben.

Website technisch optimieren

Neben den genannten inhaltlichen Faktoren sollte die eigene Website auch technisch optimiert sein. Dazu zählt vor allem die Reduzierung von Ladezeiten. Suchmaschinen wie Google legen bei der Anzeige von Websites besonders viel Wert auf eine gute User Experience. Wenn eine Website lange Ladezeiten hat, kann das die Besucher*innen jedoch abschrecken.

Große Bilddateien sollten nach Möglichkeit komprimiert und die Verbindungsgeschwindigkeiten der Website optimiert werden. Meta- und HTML-Tags sollten auf die Texte und die Website hin angepasst werden. Interne Verlinkungen fallen bei Suchmaschinen ebenfalls positiv auf. Keywords in URLs lassen Seiten besser finden.

Grundsätzlich sollte die eigene Website auf allen Endgeräten optimal laufen. Sie sollte sich also für die Wiedergabe auf dem Smartphone, auf dem Tablet und auf dem PC immer entsprechend anpassen.

Soziale Medien mit einbinden

Die Social Media Seiten auf Facebook und Instagram sollten dazu genutzt werden, um Follower auf die Website zu locken. Dazu können Beiträge verfasst werden, die beispielsweise auf Content oder Produkte auf der Website hinweisen. Wenn Follower die Beiträge teilen, entstehen dadurch wiederum Backlinks, die wichtig für die Relevanz und die Sichtbarkeit der Website sind.

Google für Werbung nutzen

Gerade Unternehmen können Suchmaschinen, wie Google, zu Werbezwecken nutzen. Mit Hilfe von Google Ads wird die Website bei entsprechenden Suchbegriffen weit oben angezeigt. Allerdings hat das seinen Preis.

Daneben kann die Website über Werbeanzeigen in den sozialen Medien bekannter werden. Hier kann für kleines Geld eine ziemlich genau definierte Zielgruppe angesprochen werden.

Fazit

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie die eigene Website bekannter gemacht werden kann. Vor allem geht es dabei um guten und vertrauenswürdigen Content, der mit passenden Keywords gefüllt wird. Allerdings sollte die Website auch technisch eine gute Erfahrung für Nutzer*innen bieten.

© fl

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