Die wichtigsten E-Commerce-Trends von Heute und der Zukunft

18.11.2021 In den frühen 1990er-Jahren befand sich der Online-Handel zwar noch in den Kinderschuhen, doch Amazon und eBay legten den Grundstein für die heutige Entwicklung. Ein Bedarf für Shop-Software entstand. Kunden fanden schnell Gefallen daran, ihre Produkte bequem über das Internet zu bestellen. Für Unternehmen ging der Online-Handel gleichzeitig mit höheren Verkaufszahlen einher. Durch die Entwicklung der Digitalisierung wird auch E-Commerce immer vielseitiger. Damit Unternehmen nicht den Anschluss verlieren, sollten Sie sich bei den Trends der Branche auf dem Laufenden halten.

Mit einem digitalen Marktplatz können Unternehmen mehr Kunden erreichen. © Pixabay.com / justynafaliszek CCO Public Domain

Warum ist E-Commerce für Unternehmen von Bedeutung?

E-Commerce bezeichnet den elektronischen Handel, den Online-Handel. Es fasst den Verkauf und Vertrieb unterschiedlicher Waren über das Internet zusammen. Damit die Käufer die gewünschten Produkte oder Dienstleistungen rund um die Uhr finden, platzieren die Unternehmen sie auf digitalen Marktplätzen oder direkt im eigenen Shop-System. Allerdings ist es für Webentwickler keine leichte Aufgabe, die Unternehmens-Homepage so zu gestalten, dass sie die Aufmerksamkeit der potenziellen Kunden sicher fesselt.

Noch wichtiger als die Website – die vorrangig zum Kauf animieren soll – ist der Online-Shop. Um diesen zu erstellen, können Betriebe eigene Programmierer abstellen oder auf externe E-Commerce Spezialisten zurückgreifen.

Wer beim E-Commerce auf dem neusten Stand ist, profitiert von einer Vielzahl an Vorteilen für sein Unternehmen:

Mehr Markenbekanntheit und gesteigerte Reichweite: Ein digitaler Marktplatz ermöglicht es, eine breite Zielgruppe anzusprechen. Produktwerbung und Markenbotschaft erreichen deutlich mehr potenzielle Kunden – regional und international – als beim stationären Handel.

Exakte Definierung der Zielgruppe: Shopsysteme bieten die Möglichkeit, produkt- und unternehmensspezifische Informationen schnell auszuwerten. Dadurch lässt sich die Zielgruppe, zu der das eigene Angebot am besten passt, sehr genau definieren. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, gezielte Werbung zu schalten und positiv auf die Markenbindung einzuwirken.

Übersichtliche Aufbereitung von Informationen: Beim E-Commerce sind Informationen zum Produkt, der Dienstleistung und dem Unternehmen bares Geld wert. Übersichtliche Kundeninformationen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die Seitenbesucher zu Käufern werden.

Gesenkte Betriebskosten: Hochwertige E-Commerce-Managementsysteme ermöglichen es, Prozesse zu automatisieren und dadurch Unternehmenskosten einzusparen. Konzentrieren sich Unternehmen ausschließlich auf das Online-Geschäft, entfallen automatisch Fixkosten wie die Ladenmiete. Zwar geht auf die Infrastruktur mit einem gewissen Kostenaufwand einher, dieser kann jedoch durch die gesteigerte Reichweite kompensiert werden.

Zusammengefasst ergibt sich durch E-Commerce die Möglichkeit, Umsatz und Gewinn im Vergleich zum stationären Handel signifikant zu steigern. Dafür muss der Online-Auftritt jedoch stimmig sein. In Zeiten sozialer Netzwerke, ständiger Informationsverfügbarkeit und drohenden Shitstorms kann eine falsche Herangehensweise das Unternehmensimage schädigen.

Welche Trends bestimmen aktuell und zukünftig das E-Commerce?

Damit der eigene Online-Shop regen Zulauf bekommt, sollte man bei den E-Commerce-Trends mit der Zeit gehen.
 © Pixabay.com / Tumisu CCO Public DomainDamit der eigene Online-Shop regen Zulauf bekommt, sollte man bei den E-Commerce-Trends mit der Zeit gehen. © Pixabay.com / Tumisu CCO Public Domain

Ein Blick auf die Umsatzentwicklung beim E-Commerce in Deutschland von 1999 bis heute zeigt eines ganz klar: Online-Handel war noch nie so gefragt wie in der heutigen Zeit. Damit die Käufer auch auf das eigene Unternehmen aufmerksam werden, sollten stationäre Geschäfte nicht länger zögern und auf den E-Commerce-Zug aufspringen. Viele Einzelhandelsgeschäfte – laut Studien 25 Prozent – taten das bereits im Jahr 2020, als die durch die Corona-Pandemie verursachten Lockdowns den Gang ins Geschäft unmöglich machte. Sie eröffneten mit einem eigenen Online-Shop einen neuen Absatzkanal.

Inzwischen ist es jedoch nicht nur wichtig, überhaupt online das Einkaufen zu ermöglichen. Das mobile Commerce gewinnt zunehmend an Relevanz. Immerhin nimmt die Zahl der Bestellungen über mobile Endgeräte immer weiter zu. Dementsprechend ergibt es Sinn, den Online-Shop nicht nur als Desktop-Version anzubieten, sondern speziell für Smartphone, Tablet und Co. zu qualifizieren.

Ein weiterer Trend betrifft die Personalisierung im E-Commerce. Diese kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen. Beispielsweise können Unternehmen auf ihrer Website persönliche Erlebnisse für die Seitenbesucher bereitstellen. Bei diesen handelt es sich beispielsweise um das dynamische Anzeigen von:

• Inhalten,

• Bewertungen,

• Spezialangeboten oder

• Unterhaltung.

Alternativ ergibt die persönliche Kundenansprache Sinn. Newsletter, personalisierte E-Mails und an frühere Kaufentscheidungen zugeschnittene Produktangebote gehören in dieses Feld. Dabei sollten sich Unternehmen nicht nur auf die Kundschaft im eigenen Land konzentrieren. In Zukunft gewinnt das internationale E-Commerce und damit der grenzüberschreitende Online-Handel zunehmend an Bedeutung. Dementsprechend empfiehlt es sich, Webseiten- und Shop-Inhalte mehrsprachig anzubieten. Besonders kundenfreundlich ist, wer Versandkosten für In- und Ausland transparent aufschlüsselt – und vielleicht sogar erlässt.

Noch wichtiger als eine internationale Ausrichtung wird zukünftig jedoch der Nachhaltigkeitsaspekt sein.

In Zukunft wird auch beim E-Commerce Nachhaltigkeit immer wichtiger.
 © Pixabay.com / geralt CCO Public DomainIn Zukunft wird auch beim E-Commerce Nachhaltigkeit immer wichtiger. © Pixabay.com / geralt CCO Public Domain

Der Kampf gegen den Klimawandel ist für zahlreiche Verbraucher eines der wichtigsten Themen der aktuellen Zeit. Um diesen zu unterstützen, wenden sie sich mehr und mehr von Unternehmen, die wenig auf Nachhaltigkeit geben, ab. Stattdessen unterstützen sie Marken, bei denen:

• Umweltschutz,

• Tierwohl,

• Soziales Miteinander,

• Gleichberechtigung und

• Nachhaltigkeit

im Fokus stehen. Zukünftig wird dieser Trend voraussichtlich mehr Dynamik gewinnen. Der Wertewandel betrifft nicht nur die Käufer. Auch Unternehmen versuchen, auf energieschonende Arbeitsprozesse und CO2-sparenden Versand zu setzen.

Zwar wird die Nachhaltigkeit allein nicht dazu beitragen, Produkte zu verkaufen. Unternehmen, die sich nicht am Trend beteiligen, verlieren jedoch potenzielle Kunden. Aus dem Grund empfiehlt es sich, aktiv auf die Wünsche der umweltbewussten Käufer einzugehen. Das funktioniert beispielsweise mit recycelten Verpackungen oder einem klimaneutralen Versand.

© fl

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