(K)ein Recht auf Sicherheit im WWW

Das Internet bietet zahllose Möglichkeiten, die eigene Geschäftstätigkeit auszuweiten und stetig zu optimieren. Eine gut gestaltete Website und ein nach SEO-Kriterien aufgebauter und gepflegter Onlineshop bilden dabei eine solide Basis für ein gutes Google-Ranking und dementsprechende Verkaufszahlen. Wenn Ihr Unternehmen dennoch im Ranking deutlich zurückfällt oder Ihre Ausgaben für Google-Ads deutlich ansteigen, ohne dass Sie gleichzeitig eine Zunahme der Auftragseingänge verzeichnen, sind Sie womöglich ein Opfer von Cybercrime.
© pixabay.com / Gerd Altmann

Die gute Nachricht ist: Vollkommen hilflos sind Sie den Kriminellen nicht ausgeliefert. Einige Unternehmen haben sich auf die Abwehr von Cybercrime spezialisiert.

Einfach laufen lassen? Lieber nicht!

Cybercrime ist kein Phänomen, das nur einige wenige Menschen beziehungsweise Unternehmen betrifft. Fachleute wie Ralf Seybold gehen davon aus, dass die meisten privaten und jede geschäftliche Website irgendwann einmal Ziel von kriminellen Angriffen wird. Für Ihr Business kann das negative Auswirkungen haben, auch wenn Ihnen diese nicht sofort auffallen. Denn hier geht es nicht nur um Phishing oder Hacks, die den Diebstahl von Codes und Passwörtern bezwecken. Viele Angriffe laufen weit subtiler ab.

- Content Spam etwa ist ein beliebtes Mittel, um Ihre Website zu diskreditieren. Hierbei werden gute Inhalte aus Ihrer Seite mit negativem Content verknüpft. Schnell wird Ihr Angebot mit Online-Casinos, dubiosen Pornoseiten oder illegalen Online-Apotheken in Verbindung gebracht. Die Folge ist ein massiver Vertrauensverlust in Ihr Unternehmen und ein Absturz im Google-Ranking.

- Negative SEO ist eigentlich unlauterer Wettbewerb, der sich allerdings selbst innerhalb Deutschlands und der EU auch per Gesetz kaum unterbinden lässt. Will ein Unternehmen einem Wettbewerber schaden, kann es dessen Ranking durch negative Links dramatisch abstürzen lassen. Google beziehungsweise eine andere Suchmaschine kann die geschädigte Website sogar noch zusätzlich abstrafen, weil der Algorithmus nicht erkennt, dass hier kriminelle Machenschaften Dritter verantwortlich sind. Kauft der Wettbewerber parallel zu diesem Vorgehen gute Backlinks für ein eigenes Angebot ein, kann er sein eigenes Ranking innerhalb kürzester Zeit deutlich optimieren.

- Google Ads Klickbetrug ist ein Vorgehen, bei dem Klicks auf Pay-per-Click Ads künstlich erzeugt werden. Während Google ein hohes Interesse an Ihrem Angebot zu erkennen glaubt und Ihnen die getätigten Klicks in Rechnung stellt, steckt in Wahrheit keine Kaufabsicht dahinter. Zwar ist Google bestrebt, derlei ungültige Klicks zu verhindern. Solange diese aber weder von Ihnen noch von der Suchmaschine selbst erkannt werden, bleiben Sie selbst auf dem Schaden sitzen.

- Fake Bewertungen können für einen massiven Schaden sorgen. Insbesondere bei Ebay, Amazon und anderen Marktplätzen ist es äußerst schwierig, einmal getätigte, negative Bewertungen wieder zu entfernen.

Was kann man tun, um Cybercrime zu verhindern?

Leider ist es schon alleine durch die globale Vernetzung schlichtweg unmöglich, kriminelle Machenschaften im Internet komplett zu unterbinden. Wahrscheinlich sind Sie bestrebt, im Internet ein möglichst gutes Angebot zu platzieren und damit eine breit gefächerte Zielgruppe zu erreichen. Dass Sie dabei auch kriminelle Zeitgenossen auf sich aufmerksam machen, ist der normale Lauf der Dinge.

Einige Hebel können Sie natürlich selbst in die Hand nehmen, um den Schaden auszumerzen oder zumindest zu begrenzen.

- Sorgen Sie für positive Bewertungen! In der Praxis zeigt sich, dass negative Bewertungen eine stärkere Wirkung haben. Bitten Sie Ihre zufriedenen Kunden daher um ehrliche Bewertungen, um Ihr Image so wieder zu verbessern. Im Bedarfsfall können Sie auch mit Testkäufern arbeiten.

- Nutzen Sie ein Tool zur Erkennung von Klickbetrug! Tools wie ClickCase oder NS8 sind verständlich aufgebaut, sodass Sie diese selbst verwenden können.

- Betreiben Sie permanente Suchmaschinenoptimierung! SEO ist nicht nur eine Möglichkeit, Ihr Ranking aktiv zu optimieren. Hierbei lässt sich auch erkennen, ob mit schlechter SEO gegen Sie gearbeitet wird. Auch kleinere Unternehmen sollten entsprechende Überprüfungen regelmäßig durchführen. Auch Content Spam wird auf diese Weise zeitnah erkannt.

Profis wissen, was zu tun ist

Wenn Sie trotz all dieser Maßnahmen keine Wirkung gegen Cybercrime erreichen, wenden Sie sich am besten an ein Unternehmen, dass sich auf diese Dinge spezialisiert hat. Denn während die deutsche Polizei keine Mittel hat, um aus Übersee gesteuerte, kriminelle Machenschaften zu unterbinden, kennen die Spezialisten auch hier Mittel und Wege. Rechtlich gesehen sind Sie auf Kundin oder Kunde dabei immer auf der sicheren Seite. Natürlich ist Cybercrime-Consulting nicht kostenlos zu haben. Allerdings ist Ihr finanzieller Verlust durch die bestehenden kriminellen Vorgänge womöglich noch größer. Zudem bekommen Sie das gute Gefühl der Sicherheit zurück, das sich in Geld nicht beziffern lässt.

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