Dyson arbeitet an Haushaltsrobotern mit mechanischen Händen

25.05.2022 Abwaschen, Aufräumen, Staubsaugen - das alles will die Firma Dyson künftig von Robotern erledigen lassen. Auch die Konkurrenz tüftelt daran, was die elektronischen Helfer im Haushalt noch machen könnten.

Das von Dyson zur Verfügung gestellte Bild zeigt eine Roboterhand, die einen Teller greift. Die bisher vor allem für ihre Staubsauger bekannte britische Firma Dyson will ihr Geschäft auf Roboter für den Haushalt ausweiten. © Dyson/dpa

Die bisher vor allem für ihre Staubsauger bekannte britische Firma Dyson will ihr Geschäft auf Roboter für den Haushalt ausweiten.

Die Maschinen sollen autonom Hausarbeiten und andere Aufgaben erledigen können - und Dyson arbeitet auch an Roboterhänden, die nach Gegenständen greifen können. In einem am Mittwoch veröffentlichten Video war unter anderem zu sehen, wie mechanische Greifer einen Teller, eine Reinigungsmittel-Flasche und ein Spielzeug aufhoben. Dyson strebt an, Roboter-Technik bis Ende des Jahrzehnts in private Haushalte zu bringen.

Dafür sucht das Unternehmen Robotik-Spezialisten: Auf nun eingestellte 250 sollen in den kommenden fünf Jahren weitere 700 folgen. Dyson baute für das Robotik-Zentrum einen Hangar auf dem vom Unternehmen gekauften britischen Flugplatz Hullavington um. Es ist nicht das erste Mal, dass Dyson sein Geschäft mit großen Investitionen über Staubsauger, Luftfilter und Haartrockner ausbauen will. Vor einigen Jahren steckte das Unternehmen Milliarden in die Entwicklung eines Elektroautos - zog dem Projekt aber den Stecker, bevor das Fahrzeug auf den Markt kam.

Auch Konkurrenten wie der Saugroboter-Spezialist iRobot stellen sich auf eine Zukunft mit mechanischen Haushaltshelfern ein, die Hände haben. «Wir sind an einem Punkt, an dem wir die Umgebung, in der wir agieren, allmählich soweit verstehen, dass wir so etwas machen können», sagte iRobot-Chef Colin Angle im vergangenen Jahr. Auch in der Industrie rätsele man aber noch, was die Aufgabe eines ersten Haushaltsroboters mit Armen sein werde, schränkte Angle damals ein.

© dpa

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