Fiktiver Online-Shop erklärt Preisdynamik

22.11.2021 Online-Shops haben oft keine statischen Preise, sondern diese werden an das Verhalten der Kundinnen und Kunden angepasst. Wer die Strategien der Händler kennt, kann diese aber auch für sich nutzen.

Die besten Deals? Gerade an Aktionstagen wie Black Friday oder Cyber Monday schaut man bei den Preisen besser zwei Mal hin. Foto: Wasistdeinpreis.de/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Standardsortiment mit Einheitspreisen: Das war einmal. Im heutigen Onlinehandel gibt es ausdifferenzierte und teils sogar manipulative Angebots- und Preismechanismen.

Um Käuferinnen und Käufern die Dynamik beim Onlineshopping zu erklären, haben mehrere Verbraucherzentralen gemeinsam den fiktiven Online-Shop Wasistdeinpreis.deentwickelt, der Produkte und deren Preise für verschiedene Nutzerprofile anzeigt. Dazu wird erklärt, wie das Surfverhalten die Preise beeinflussen kann - und wie man sich dagegen wehrt. Etwa, indem man regelmäßig die Browser-Cookies löscht.

Für den Preis kann aber natürlich auch der Zeitpunkt des Kaufs entscheidend sein. Klar: Wer zum Beispiel einen Wintermantel im Sommer kauft, bekommt ihn in aller Regel günstiger.

Saisonale Preisschwankungen nutzen

Aber nicht nur Kleidung ist je nach Jahreszeit unterschiedlich teuer. Auch bei Möbeln, Garten- und Sportgeräten sowie Reisen unterliegen die Preise saisonalen Schwankungen. Der Tipp der Verbraucherschützer: Kaufen, wenn andere gerade tendenziell nicht kaufen.

Zwar ist nicht immer so klar wie bei Wintermantel oder Sommerjacke, wann preistheoretisch der beste Kaufzeitpunkt ist. Preissuchmaschinen können aber Hinweise liefern und zeigen teils die Preisverläufe der vergangenen Monate an. Zugleich weist die Verbraucherzentrale Hamburg aber auch darauf hin, dass viele Preissuchmaschinen gesponsert sind und dadurch teils mit Anzeigen vom günstigsten Preis ablenken.

Vorsicht bei «Exklusivem» und Aktionstagen

Vorsicht ist geboten, wenn von exklusiven oder geheimen Schnäppchen die Rede ist. Dann kann es den Angaben zufolge sogar sein, dass das Schnäppchen in Wahrheit teurer ist als ein reguläres Angebot. Auch Aktionstage wie Black Friday oder Cyber Monday sind nach Angaben der Verbraucherschützer keine Garanten für niedrige Preise.

Grundsätzlich gilt vielmehr: Am besten die Preise über längere Zeit beobachten und dann zuschlagen, wenn das Preisniveau gerade niedrig ist.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News

Top News

People news

Multitalent: Für Überraschungen gut - Jim Carrey wird 60

Sport news

Handball-EM: DHB-Team weiter - Gislason sieht Steigerungspotenzial

People news

Mit 91 Jahren: Designer der Stars: Modeschöpfer Nino Cerruti gestorben

People news

#verlobt: Luca Hänni und Christina Luft zeigen sich mit Verlobungsring

Internet news & surftipps

Kommunikation: «Smishing»-Masche: Weiter massenhaft Betrugs-SMS auf Handys

Internet news & surftipps

Software: Über drei Millionen PCs mit unsicherem Windows-System

Auto news

Minimale Mobilität: Fahrzeuge für den Moped-Führerschein

Mode & beauty

Abgelaufene Kosmetika: Wie lange hält sich meine Hautcreme?

Empfehlungen der Redaktion

Das beste netz deutschlands

Rabatte: Wann Produkte günstiger sind als am Black Friday

Reise

Stiftung Warentest: Nur einmal Gesamtnote «gut»: Wohnmobil-Mietportale im Test

Job & geld

Vorsicht vor Betrug: Jeder Zweite will am Black Friday auf Schnäppchenjagd gehen

Internet news & surftipps

Netz: Online Shop schnell und einfach mit Plentymarkets erstellen

Regional baden württemberg

Hohe Energiepreise: Behörde nimmt Vorermittlungen auf

Auto news

Infos Online - offline kaufen: Wege zum günstigen Neuwagen

Job & geld

Grundversorgung: Strom- und Gas: Was, wenn der Anbieter die Lieferung stoppt?

Auto news

Fachberatung: Der beste Weg zum neuen City-Rad